Phantom der Oper Forum

Normale Version: Wo kommen plötzlich die ganzen Phantombücher und Romane her?
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Persephone schrieb:Ist es noch jemanden aufgefallen,dass an jeder Ecke plötzlich irgendwelche gebundenen PdO Romane zu erhalten sind?? Irritiert mich etwas. Das kommt doch jetzt sicher daher dass manche Verlage anbieten die eigenen Romane zu drucken und zu verkaufen sobald es einen Käufer gibt. Ich weiß gerade nicht wie das heißt aber heutzutage kann ja wirklich jeder sich hinsetzen ein Buch schreiben und es drucken und verkaufen lassen. Keinerlei Risiko und ich glaube auch keine Kosten.

Nach dem Film von 2004 gabs extrem viele Phanfics..ich habe das Gefühl die werden nun alle zu Büchern verwurschtelt. *kopfkratz*
Ich habe da ja eigentlich auch nix dagegen, wenn ich als Käufer nun nicht ziemlich blöd dastehen würde weil es plötzlich soo viele Bücher gibt die aber keine sau gelesen hat^^ Kann also keiner mal ne Empfehlung aussprechen.

Also allein bei Amazon gibts ja mittlerweile so um die 50 Phantom der Oper Bücher. Wo es früher die beiden großen... "Hauptbücher" gab und 4-5 kleinere.

Michelle schrieb:Die meisten sind aber in Englisch. Irgendwie scheint ein Phantomvirus die Amis und Tommies befallen zu haben.
Ich habe mir mal vor ein paar Monaten eine Liste gemacht, kann mich aber kaum für eins entscheiden, weil die Kritiken nie so berauschend sind.
Nachtigal schrieb:Keinerlei Kosten ist Quatsch! Sobald man nicht von einem Publikumsverlag verlegt wird sondern selbst druckt mit einem Druck-auf-Nachfrage-Verlag wie die meisten amerikanischen Phantombücher zahlt man. Allein eine ISBN-Nummer kostet ja Geld und ein kleines Startkapitel, damit die einen verlegen muß man in jedem Fall reinstecken.

Michelle schrieb:Ich habe mal irgendwo gelesen, dass ein Autor wohl erst ab der 2. Auflage wirklich was verdient. Das Geld vorher, hat er selber schon reingesteckt, weil eben viele Verlage nur gegen Vorkasse drucken, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben, falls das Buch ein Ladenhüter ist.

Mlle Christine/Mrs.E.Hyde schrieb:Also ich denk mal ein seriöser Verlag wird keine Beteiligung des Autors verlangen, weil er ohnehin nur Bücher verlegt, von denen er sich sicher ist, sie auch zu verkaufen. Daher sollte man sich dann ja auch einen Verlag suchen, der das Genre, das man da verfasst auch vertreibt. Üblich ist es nämlich so, dass der Verlag den größten Teil des Geldes einbehält eben für die ganzen Kosten und der Schreiberling allerhöchstens 12 % je verkauftes Exemplar erhält und bei den Buchpreisen kann sich ja jeder ausrechnen, wieviel ein Schriftsteller dann verdient.

Wenn man es natürlich ims Druck-nach-Nachfrage macht muss man für die ISBN schon so 50-60 Euro rechnen.
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