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Gerber /Willhelm Version
01.03.2011, 12:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.03.2011 12:51 von umzugshelfer3.)
Beitrag: #1
Gerber /Willhelm Version
Poison
Kennt das jemand? Ich habe die Chance mir das anzugucken. Ist es gut? Lohnt es sich dafür 45euro auszugeben?

Persephone schrieb:ähm..nein nicht wirklich! Also wenn du´s unbedingt sehen willst nimm auf keinen Fall die erste Kategorie! Die letzte reicht völlig aus! Ich nehme eh nicht an,dass sie das in sehr großen Theaterhäusern spielen werden.

Die Kostüme sind furchtbar die Handlung ist noch furchtbarer und die ganze Inszenierung ist am furchstbarsten ;-) Allerdings gibts in dem Ding ein Lied dass ich wirklich schön fand :-) Davon hab ich mir die Noten notiert weil ich das so schön fand :-)

Da dieses"Kann man leben ohne zu lieben"

[Bild: pg063.jpg]
Ok,der Text ist wirkklich schwach! Und auch irgentwie recht dämlich.. Klar kann man leben ohne zu lieben :roll: Aber die Melodie ist schön :-)

Ohh und nicht zu vergessen das Ende des Stücks! :lol: Da hät ich mich beeumeln können!
Das Phantom ist weg! Ganz gedrückte Stimmung die herscht... und das ganze Ensemble ruft plötzlich"Kann man ohne Liebe leben?" und alle rufen" nein! Nein!" und stimmen ein fröhliches heiteres Liedchen an :roll:
[Bild: pg065.jpg]


Und nun ein Foto vom Maskenball: :totlach: http://www.forumromanum.de/member/forum/..._33447.jpg

Erinnert mich nen bissel an den Maskenball der hier neulich in Berlin war*fiesbin* Einfach nur stillos ;-)


Nimuè
Hallo!
Meine Freundin überraschte mich heute in der Uni mit einem Programmheft zu einer Phantom-Darstellung. Ihr erster Gedanke war, es ist die Gerhartz-Version, die am 18.1. nach Mainz kommt. Aber nein! Es ist die Gerber/Wilhelm-Version und schon wieder in Mainz...
Hier gibt es eine kleine Informationsseite.
Auf ihrem Programmheft trägt das Phantom einen sehr seltsamen Hut mit so einem bayerischen Ziegenbart behangen - zumindest sah es danach aus . Christines Kleid war ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, und das Phantom hat die Maske diesmal auf der anderen Seite, also wieder keine komplette. Mit all diesen Sachen könnte ich leben, aber daß sie dem Phantom einen Schnauzbart angeklebt haben, ist dann doch zuviel .
Den Komponist (Arndt Gerber) und den Text-Schreiber (Paul Wilhelm) kenne ich nicht. Die Darsteller habe ich auch nirgends gefunden - aber auf dem Programmheft prangte ein Zusatz: "Mit dem Original Hamburger Phantom"...wer mag das wohl sein?
Nun ja, vielleicht kennt es jemand oder hat vor, es sich anzusehen...ich kann es mir ehrlich gesagt nicht leisten, aber falls die Kritiker das Stück wider Erwarten in den Himmel loben, fahre ich im Februar nach Frankfurt, wo es auch kommen soll.
Skeptische Grüße, Nimuè

Persephone
ich sehe gerad dass mein Bild abhanden gekommen ist. hm.. mal gucken ob ich das noch wieder finde. Ah hier ist es:
http://www.forumromanum.de/member/forum/..._33447.jpg
Ziemlich laienhaft. Wirklich erfreut wirst du davon nicht sein,aber ich finde ein Phan muß alles mal gesehen haben. Um mitsprechen zu können.

Nimuè
Na, das sieht ja super-professionell aus .
Ich finde auch, man sollte als PdO-Fan alles mal sehen, und irgendwie interessiert es mich auch, aber (zum Glück?) ist der 30.12. der ungünstigste Termin für ein Konzertbesuch - aus Geldmangel . Erst Weihnachten, im Januar tausend Geburtstage und dann kommt bestimmt auch die Rechnung für Ian´s Prince-of-Darkness-Tournee. Ich sehe schwarz...Aber im Februar ist die Aufführung noch einmal in Frankfurt...vielleicht läßt sich bis dahin etwas tun .

rosephantom
Ihr könnt mich jetzt lynchen aber soooooo furchtbar grauenhaft finde ich den Text jetzt nicht..

Persephone
Gibts eigentluch irgentwie eine Möglichkeit etwas von Kassette auf den Pc zu bringen? Mir ist gerade eingefallen dass ich die Musik von dem Musical auf Kassette habe.

Nimuè
@Persi: Willst Du noch eine Antwort auf Deine Frage? Ich habe keine wirkliche Ahnung...vielleicht könnte man mit einem MP3-Player mit eingebautem Diktiergerät oder ähnlichem die Musik aufnehmen und dann auf die Festplatte kopieren. Ob das funktioniert, weiß ich nicht - war nur so eine Idee .
@Topic: Am 30.12. war diese Version ja hier in Mainz zu sehen. Ich war nicht dort, auch wenn es mich interessiert hätte. Aber in der Zeitung stand eine Kritik, die ich Euch nicht vorenthalten möchte .
Ich hoffe, daß Posten von Zeitungsartikeln birgt keine großen Copyright-Probleme...? Wenn doch, kann ich´s ja wieder rausnehmen.
[Bild: download.php?id=270]

katharina-maria
Wow, was 'ne Kritik....
Wenn ich da damals an die Kritik, die das Hoffmann/Freynick Ding bei uns in der Stadt gekriegt hat, denke.....dass hier ist ein himmelweiter Unterschied! Da hat man wenigstens noch das Gefühl, dass die Leute (in dem Fall die Dame) auch wirklich anwesend waren.
Ich hab damals H/F gesehen und fands relativ furchtbar und es hat mich schon sehr beruhigt, als ich am nächsten Morgen die Zeitung aufschlug und erfuhr, dass ich einem Hirngespenst unterlag, weil die Aufführung echt grossartig war, der Saal getobt hätte (muss ich aufm Klo gewesen sein) und die Melodien noch hinterher von vielen gesummt wurden...gut zu wissen..... *sarkastisch sei*
Da ist mir so ne Kritik wesentlich lieber. Und die überzeugt mich auch eher, Geld für auszugeben, weil ich weiss oder ahne was mich erwartet. Find ich gut. Wenn ich Kohle hab und das mal inner Gegend ist, schau ichs mir an. Echt....

~~eternity~~
hhmm, der Artikel hört sich interessant an! Aber wie ist denn der letzte Satz zu verstehen?

katharina-maria
Ich nehm mal an, es handelt sich um ein Zitat aus dem Stück. Soll wohl verdeutlichen, dass man nachdem amn es gesehen hat, auch nicht unbedingt schlauer ist.....was für Insider...(^-^)

~~eternity~~
stimmt, als Zitat hatte ich das schon verstanden, nur ich wusste irgendwie nicht gneau, was der Autro damit sagen wollte ^^
danke, deine Interpretation scheint mir logisch

katharina-maria
Faszinierend, ich weiss.....
Ich dachte mir schon, dass du weisst, dass es sich um ein Zitat handelt...ich wollt selbst nur schlau klingen....

~~eternity~~
na dann ist ja ok

katharina-maria
Wollt dir doch nicht zu nahe treten!!!!!!!

~~eternity~~
quatsch, hab ich auch nicht so empfunden kein Problem!

katharina-maria
Ich weiss, aber ist je leicht sich misszuverstehen, deswegen: lieber nochmal sagen....(und den Thread zuspammen).....

~~eternity~~
so, und nocheinmal Spam: ok, dann Friede, Freude, Eierkuchen?
Spam-Ende

Persephone
oooh danke für den Artikel! *abspeicher* ich sammel sowas. Habe davon auch eine ganze Menge...
hm,... jetzt so ich einen Scanner habe könnte ich die ja mal einscannen. Wenn ich sie wiederfinden sollte. Ich mache mich gleich mal auf die Suche.
Wäre was für das zeitungsartikel Archiv hier im Phorum. Wobei ich dazu bis heute keinen Zutritt habe *Lia flehend anguck*

Nimuè
Ein Jahr ist rum und erneut hätte ich die Möglichkeit, es mir anzusehen. Es ist auch noch lange nicht ausverkauft, obwohl es nur noch ein paar Tage sind . Die Kritik vom letzten Jahr ist anscheinend doch nicht spurlos an den Leuten vorbeigegangen . Soll ich oder soll ich nicht? Entweder ab Reihe 14 und 45 Euro oder gleich Reihe 1 (, die noch komplett frei ist) und 60 Euro...Aber wenn dann das Orchester wieder vor der Bühne sitzt und der Dirigent sehr groß ist, seh ich wieder nur die Hälfte .
Ein Blick auf mein Konto wäre wohl nicht schlecht...andererseits habe ich noch Weihnachtsgeld...und wieder andererseits macht es echt Spaß, mit sich selbst zu reden . *stumm weiter überleg*
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01.03.2011, 12:44
Beitrag: #2
RE: Gerber /Willhelm Version
Nimuè
Da mich niemand davon abgehalten hat, habe ich mir heute eine Karte geholt! So! Am Montag ist es soweit. Ich habe es erneut mit Reihe 1 versucht, aber diesmal weiter außen, damit ich was sehe . Und ich gehe ganz alleine *stolzsei*

Persephone
Na? Wie wars? Überlebt?
Oder war es gar nicht mehr so schlimm.Kommt ja sicher auch immer auf die Darsteller an. Wenn die sehr gut sind können die eine ganze Menge rausreißen.

OperaGhost
Also, ich war mit einem Freund da (Kiel) und so doll war es wirklich nicht! Für ein Konzert gut gemacht, aber für 50€ pro Ticket nicht empfelenswert! Wer nicht enttäuscht werden will sollte nicht hingehen, wenn er schon bei der Webber-Version war oder sie kennt.
Aber eine Erfahrung war es allemal!
Gez. O.G.

Nimuè
Öhm...wollte ich hier nicht mal einen Bericht reinschreiben?? Ich hatte ihn gleich am nächsten Tag mit frischen Erinnerungen angefangen, aber ich bin wohl damals nicht zum Schluß gekommen. Heute weiß ich nichts mehr hinzuzufügen, weswegen ich ihn einfach so übernehmen werde .
Da bin ich wieder .
Ich glaube, einen richtigen Bericht bekomme ich nicht zusammen, aber um wenigstens die Punkte aufzuführen, die mir aufgefallen sind:
Es war nicht schlecht, es war auch besser als die Kritik von der vorigen Seite - vielleicht haben sie was an dem Stück geändert - von marschartiger Schlagzeuguntermalung, die jedes Liebesduett zum Schmelzen bringt, habe ich nichts mitbekommen. Erschrocken hat mich aber schon, daß ich einen der Musiker mit einer E-Gitarre gesehen habe . Aber er war sehr dezent.
Ich denke, es hat mir auch besser gefallen, als die Gerhartz-Version - alleine schon deshalb, weil diesmal nicht Christine über alle anderen Darsteller erhoben wurde.
Stimmlich fand ich alle gut - Charlotta war herausragend, was auf ihre opernhafte Gesangsweise zurückzuführen ist. Christine fehlte im Gegensatz zu ihr einiges an Volumen - sie hatte viel eher eine typische "Musical-Stimme". Raoul war mir in der ersten Hälfte zu komikhaft - sehr gewöhnungsbedürftig. In der zweiten Hälfte wurde er erwachsener und hat mir daher auch besser gefallen. Die Direktoren waren auch extrem lustig aufgelegt - jedenfalls wenn sie gesungen haben. Überhaupt war das Stück sehr gesprächslastig. Dagegen habe ich eigentlich nichts, aber wenn die Gesprächsdauer dann insgesamt die Gesangsdauer übertrifft, macht man sich schon Gedanken. Ich will aber gar nicht behaupten, daß das der Fall war - es schien aber im Nachhinein so. Es gab auch zwei neue Figuren - den Mann an der Pforte (Philip) und Charlottas "Sekretär" - letzterer hatte aber nur eine sehr kleine Rolle. Philip dagegen kam recht oft zu Wort und ab und zu auch zum Gesang. Er schien zwischen seiner Rolle als Eingangswärter und der eines Erzählers außerhalb des Stückes zu wechseln.
Nun natürlich noch zur wichtigsten Person des ganzen Musicals: das Phantom - der arme Kerl hatte auch hier keinen Namen (bei Webber zwar auch nicht, aber das spielt eh in einer ganz anderen Liga ). Ich fand ihn durchaus in Ordnung oder sagen wir für diese Produktion hat er sich sehr gut eingegliedert in den Rest des Ensembles. Stimmlich auch prima - aber eben für meinen Geschmack immer noch zu musicalhaft. Er hat sich von Raoul abgehoben, aber nicht deutlich genug. Immerhin blieben uns hier peinliche Szenen in engen Balletthosen und Fracks mit der Aufschrift "Roter Tod" erspart (wobei ich an dieser Stelle mit Schrecken anmerken muß, daß bei Leroux tatsächlich ein Schriftzug auf seinem Kostüm steht *noch nie bemerkt hab* ). Jedenfalls hat er nicht gegrabscht - er wollte Christine öfter berühren, aber er ist immer zurückgewichen, bis zur Schlußszenen nach der ersten Entführung, als sich beide singend die Hand reichten und er Christine rückwärts auf das "Bett" (= die zwei Kissen am Boden) geführt und sie sich darauf niedergelassen haben. Da bekam ich es schon mit der Angst zu tun - was haben die nur vor?? Da kamen sie sich deutlich näher als sonst, aber es endete mit der Demaskierung, wodurch die "wärmer" werdende Stimmung bald ins Gegenteil umschlug. Seine Entstellung war größer als bei Gerhartz, aber natürlich nicht so durchschlagend wie bei Webber, aber dafür ist es auch eine Tournee-Produktion. Endlich hatte das Phantom auch mal einen Flügel bei sich "daheim" stehen *gutfind*. Ach ja! Und er hat sie GETRAGEN!!!! An dieser Stelle endete die erste Hälfte, die sich insgesamt mehr ans Buch hielt als die zweite Hälfte. Die Spiegelkammer hat mir richtig doll gefehlt, was immerhin bei der Gerhartz-Version noch auf die Bühne gebracht wurde. Überhaupt ging das Ende erschreckend schnell. Was ich daran nicht so gut fand, war der Eindruck, den man gewonnen hatte, daß das Phantom letztendlich an der Schußverletzung durch Raoul stirbt (die geschieht bei der Dachszene, anstatt in seinem Schlafzimmer) - man hat ihn nicht sterben sehen, aber er ist nach dem Schuß nur noch mit einer Hand auf den Bauch gepreßt rumgestolpert. Am Ende sah man ihn wieder hinter dem Spiegel, wo er Christine auch zum ersten Mal begegnet war, und verschwand dann. Ohne die Verletzung wäre das aber schöner gewesen. Die Kußszene war ganz niedlich - er hat ja beinahe darum gebettelt. Allerdings fand ich den Text an der Stelle sehr daneben - Persi zeigt ihn auf der ersten Seite. Wenn er nach dem Kuß singt, er hätte zum ersten Mal eine lebendige Frau geküßt, kam mir der Gedanke, wieviele Leichen er wohl schon geschändet hat...Verzeihung....
Der Kronleuchter hat so sehr gefehlt, daß ich mich gewundert habe, warum die Direktoren und Christine nach dem "Unfall" überhaupt von Toten geredet haben. Charlottas stimmlicher Zusammenbruch wurde etwas ausweichend gelöst, in dem sie während der Aufführung plötzlich eine tote Ratte in einem Kelch fand, der ihr als Requisite diente. Dann wurde ihr noch die Perücke vom Kopf gerissen und sie suchte schreiend das Weite.
Der Inspektor sah wie ein Bruder von Columbo aus und sollte wohl auch auf ihn anspielen. Die Waffen sahen definitiv zu neumodisch aus - also wirklich, solche modernen Pistolen gab es da bestimmt nicht. Die Kostüme waren natürlich auch nicht sooooo aufwendig und stilecht, aber es war in Ordnung.
Jetzt noch allgemein zur Musik und dem Text. Auch hier sieht man wieder, daß das Stück von beiden lebt und nicht mal so sehr von den Darstellern. Will heißen, auch ein herausragender Sänger kann eine schlechte Musik und einen banalen Text nicht besser machen. Die Musik ging im großen und ganzen noch, aber der Text macht durch seine Direktheit jede Stimmung kaputt. Ein bißchen mehr Dichtkunst und versteckte Andeutungen zum Interpretieren wären da durchaus hilfreich, als alles wörtlich und plump daherzusagen. Da ist Webber wirklich um Längen voraus - es paßt auch viel besser in die Zeit, finde ich.
*abruptes Ende*

Nanoos_5
hmm...mittlerweile bin ich so sehr auf Entzug, dass ich überlege, ob ich mir das Ganze nicht antun soll, wenn es im Januar nach Darmstadt kommt. Ich meine Nimuès Bericht klingt nicht soo schlimm und ich würde ja auch nicht mit Webber-Erwartungen an die Sache rangehen...im selben Monat kommt aber auch die Version mit Deborah Sasson ins neue Kongresszentrum - was von beiden ist denn wohl besser? *grübel*
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